Meerschweinchen vom Sachsenland


Ein Schweinchengedicht (Eva Stelzer)

Pipi-Flecken am Gewand,
Gurkensaft in meiner Hand,
Lautes Quieken früh am Morgen,
Urlaubsreisen voller Sorgen,
im Tierarztzimmer beten,
in kleine Einstreuhaufen treten,
Wackel-Popos, weiches Fell,
vertrauen langsam, fressen schnell,
Knopfaugen in meine blickend
mich SOFORT zum Kühlschrank schickend;
Zottel-Haar, verfilzte Knoten,
weiches Fell und kleine Pfoten,
Tapps-Geräusche auf Laminat,
Köttelspuren weich und hart,
ohne alle diese Sachen,
die Nerven kosten, Freude machen,
kann und will ich gar nicht sein,
ist doch kein Leben OHNE Schwein!!

vielen Dank Sandra , das ich das Gedicht übernehmen durfte

Ein Gedicht für mich von Marita Haschke aus DD


Der Mensch – er rackt solang er lebt,
auf, dass die ganze Erde bebt.
Er hat stets viel zu tun - ja das ist wahr.
Doch es gibt auch andres noch, auch das ist klar.



Für Haus und Garten stets bereit                                                    
verbringt die Ute ihre Zeit.

Doch in dem öden Einerlei
gibt’s noch was Bessres:

die Hobbyzüchterei.


Ute hat gar schöne Ziele.
Sie hat der Meeris ganz sehr viele:
In Rot, in Weiß, in Grau, gescheckt
und manche auch schwarz-weiß gefleckt.

 

     

Oft setzt sie Bock und Sau zusammen
bis etwa 60 Tag’ vergangen.
Dann ist die Ute aufgeregt,
bis sich was Kleines in der Streu bewegt.

Und sind geboren dann die Kleinen
tun sie nach der Mama weinen,
wenn diese sich mal im Heu versteckt
und frißt + frißt, weils prima schmeckt.

Ansonsten wuseln die eins bis viere
süßen kleinen Meeri-Tiere
kreuz und quer durch die Stallanlagen,
ja, da könnt ihr die Ute fragen.


Für die schönen Rasse-Sauen

tat die Ines ihr was bauen:

Zwei große Arenen unten auf den Fliesen,

wo die Mädels freien Lauf geniesen

 

Die Böcke haben's nicht ganz so schön.

Dafür kann Ute sie stets sehn

in ihren großen Stallregal

ohne irgendwelche Bückequal.

 

Doch will sie ein Mädel mal erhaschen,

das hervor kam , um zu naschen

muß sie ganz unten knien, - oh Graus !

Nur so kriegt sie 'ne Sau heraus.

 

Doch Ute hat nicht nuur das eine :

Böcke,Sau'n und Babyschweine

Nein, auch zwei  Hasen liebt sie sehr

Und knuddelt sie wie 'nen Teddybär



Ich denke , die Ute kann nicht sein
ohne ihre Meerilein.
Sie braucht sie für ihr Seelenwohl-
Das finden alle Meeris toll.

                    
Deine Marita aus DD

Liebe Marita,

ich danke dir für dieses  schöne Gedicht , es gefällt mir so sehr , daß ich es gleich hier in meiner HP verewigt habe.
 

Rita Breitfeld aus Borna :
 

 

Liebe Freunde , hört mal her

von dem Meerschwein bitte sehr.

Früher schlief ich niemals ein

ohne Blacke , mein kleines Schwein.

Wurde es am Morgen hell,

streichelte ich Blacke ihr Fell

und sie quiekte immerzu,

ach meine liebe Rita du.

Aber gestern sagte Rita :

Blacke du bist ja nicht alleine da ,

denn die Ute und das Stürmchen

bringen immer wieder neue " Würmchen "

50 oder 100 Schweine

hat fast die ganze Meerschweinchengemeinde.

Und das Heu von dem Herrn Gerlind

schmeckt den Schweinchen

wie Körner dem Sperling.

Mein Mann erklärt mich für verrückt

und ist garnicht sehr entzückt,

daß ich hab so viele Schweine ,

viel mehr als Geld alleine.

Drum sag ichs kurz und knapp

Meerschweine hab ich erstmal satt.

Und die Moral von der Geschicht

Meerschweine hat man oder nicht.

                   

Daniela Freiesleben aus Holzhausen  schrieb folgendes :

Alle Jahre wieder   

die selbe schöne Tour

Weihnachtsfest bei Ute

das ist Freude pur.

Kaffeetrinken, Kuchen naschen

Wichtel packen

Abendbrot machen

und viel lachen

sind die Sachen des Vereins,

doch Meerschweinchen

bleiben die Nummer Eins 

Weiße Weihnacht von Marita H. aus DD

Es steht der Wald ganz starr & stumm

Has ' & Rehe stehen hungrig im Schnee herum

Bis zum Dorfe ist 's nicht weit,

auch vor ihnen liegt die Weihnachtszeit

Tal & Hügel sind verschneit

ganz dick liegt weißer weicher Schnee

des Waldes Tiere sind bereit

zu gehn zur Futtergrippe in der Näh '

Äpfel,Möhren,Rüben& viel Heu

all das Leckre ist nicht neu.

Liebe Menschen öffnen ihr Herz für die Kreatur,

die jetzt läuft hungrig durch die Natur

Wald & Wiesen liegen still

in dieser mondbeschien 'en Nacht.

Jedermann der es so will,

kann sich erfreun an dieser Pracht

 

Es glimmt & glitzert in dem Strahl

der vom Monde führt hinab ins Tal

als ob 1000 Sterne blitzen

die in all den Zweiglein sitzen

Und leise schwebt der Schnee hernieder,

in den Häusern singt man Weihnachtslieder.

Ein jeder erfreut sich der weißen Pracht

in dieser stillen , heil'gen Nacht

  Ja, wir lieben unsere Wutzen
sie zu füttern, Käfig putzen,
Apfel, Gurke, Möhre schneiden
darum wird man uns beneiden.

Ab und zu zum Tierarzt rennen,
komm'n dann Nachts nicht mehr zum pennen,
man muss ja Medizin verteilen,
könn'n dann nicht lang im Bett verweilen.

 Wir pflücken Gras und Löwenzahn,
denn wir sind im Meeriewahn,
Zwischendurch dann sägen und hämmern,
na, jetzt wird's wohl jedem dämmern........

Ja, wir bau'n ein Wutzenschloss,

wunderschön und riesengroß,
da können sie dann rennen, hüpfen
und in die Kuschelhöhlen schlüpfen.

Brommseln, betteln, lauthals quieken

 mit ihren Äuglein ganz lieb blicken.
Wie sie ihre Näschen recken
und mit ihren Zünglein Wasser schlecken.

Da könnt' man stundenlang am Wutzenbau stehn
um ihnen einfach zuzusehen.
Sagt, könntet Ihr darauf verzichten?
Ich auf jeden Fall mitnichten.

Kommt man abends dann nach Hause,
geht es los, das rumgesause,
quiekend wird man dann begrüßt,
das ist doch das, was uns das Leben versüßt!
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