Meerschweinchen vom Sachsenland


Auf dieser Seite möchte ich meine Erfahrungen mit der Trächtigkeitstoxikose schildern.

Wir Züchter sind uns bewußt , daß wir  besondere Verantwortung für unsere Meerschweinchen haben , wenn wir diese zur Zucht einsetzen. Es müssen bestimmte Vorkehrungen beachtet werden , z.B. in der Schimmel - und Dalmatinerzucht.Aber  es muß uns auch bewußt sein , wenn wir ein Weibchen zum Bock setzen , daß es auch da Komplikationen geben kann.

Nun bin ich in meiner Zucht auch mit der Trächtigkeitstoxikose bei den Meerschweinchen konfrontiert worden. Meistens sterben die Weibchen daran , nur wenn man seine Tiere gut beobachtet und rechtzeitig erkennt , daß mit dem Weibchen eine Veränderung vor sich geht , kann man dem Weibchen vielleicht noch helfen.

Und wieder einmal hat das Schicksal erbarmungslos zugeschlagen

Finja , eine rote Sheltie , hat mich mit der Trächtigkeitstoxikose auf Trapp gehalten.Nachdem sie am 13.Juni 2013 geworfen hatte , fand ich 2 tote und 2 lebende Babys vor. Zunächst war ich der Meinung , naja 2 kleine Winzlinge die werden auch noch groß. Leider stellte ich schon am nächsten Tag fest das hier etwas nicht stimmt

 

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Die Babys musste ich füttern , die Mama fing an zu sabbern , fraß nichts mehr und wurde ihren Babys gegenüber teilnahmslos.Also gab ich ihr sofort Calcium und Glucose , außerdem fütterte ich sie mit CC und Babybrei.

 

 

Hier mein Bericht über Jenny , mein Peruanerweibchen , die diese Erkrankung überstanden hat.

So sah Jenny aus bevor ich sie zum Bock gesetzt habe

 

Sie hatte das normale Gewicht und Alter

Jenny und Ben - sie saßen bis ca 1 Woche vor dem Wurftermin zusammen, dann fiel mir auf ,

daß Jenny in ihren Bewegungen träge wurde, sie fraß  noch  aber langsamer als sonst. An Gewicht

hatte sie 50g abgenommen ,wo sie eigentlich zunehmen müßte.

 Ich fing sofort an sie zu zufüttern , ich gab ihr außer dem Lactogel noch Calcium , Lycopodium D6 und Glucose.

Von Tag zu Tag wurde ihr Zustand kritischer.

Die Babys kamen zum normalen Termin , leider tot . Aber das war vorauszusehen , da sich schon Toxine ( Gifte ) im Körper ausgebreitet haben.Jenny bekam vom Tierarzt Antibiotika verordnet da sie Fieber bekommen hat.Viel Tee mit Traubenzucker ! ( ist wichtig ) hatte sie gut getrunken.

Von einer Meerschweinchenfreundin bekam ich  Lactogel ,  was Jenny sehr gut zu sich nahm.Dieses Alleinfutter braucht man nur mit warmen Wasser anrühren , es ist schön breiig  und leicht zu schlucken. 

 ( am 09.04.09 )

Ein Baby konnte Jenny auspacken ,für die anderen beiden hatte sie wohl keine Kraft mehr

Es sind ganz schöne " propper Schweinchen " , es kann sein, daß durch diese großen und

schweren Babys die Toxikose ausgelöst wurde.

 

Nun beginnt der Kampf ums Überleben.Aller 2 Stunden bekam sie das Lactogel ca 6ml zu jeder Mahlzeit.

Ihre Augen waren immer schön klar , das gab Ines und mir die Hoffnung daß Jenny es

schaffen wird.

Jenny war über Ostern bei meiner Freundin Ines , da mein Mann und ich in Hamburg bei

unseren Kindern waren.

Das MS muß nun warm gehalten werden, an die Kuschelrolle legte ich eine Wärmflasche.

 

Ines füttert Jenny ( 12.04.09 )

 

Nach ca 14 Tagen nachdem mir auffiel , daß es Jenny nicht gut geht ,  knabberte Jenny am Salatblatt ein Hoffnungschimmer mehr , daß sie es schaffen wird.

Trotzdem sie langsam anfing zu fressen fütterte ich sie erst aller 3 Stunden , dann aller 4 Stunden.

Ihr linkes Hinterbeinchen spreizte sie ca 1 Woche nach außen .Durch die Geburt hatte sich eine

Sehne gedehnt.

Jenny sieht doch hier schon ganz schön passabel aus

11 Tage nachdem sie ihre Babys verloren hat ( am 20.04.09 )

 

Jenny wohnt wieder im Haus , sie fühlt sich darin wieder wohl ( 23.04.09 )wird aber noch zugefüttert

    

Jenny braucht nun wieder Gesellschaft , deshalb zog sie am 25.04.09 zur Ines ihren Meerschweinchen "Pauline & Sally "

                  

 Jenny ist wieder gesund und glücklich in ihrer Gruppe ( Foto vom 3.Mai 2009 )

Jenny lebt immer noch in dieser Gruppe ( September 2011 )

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