Meerschweinchen vom Sachsenland


Auf dieser Seite möchte ich meine Erfahrungen mit der Trächtigkeitstoxikose schildern.

Wir Züchter sind uns bewußt , daß wir  besondere Verantwortung für unsere Meerschweinchen haben , wenn wir diese zur Zucht einsetzen. Es müssen bestimmte Vorkehrungen beachtet werden , z.B. in der Schimmel - und Dalmatinerzucht.Aber  es muß uns auch bewußt sein , wenn wir ein Weibchen zum Bock setzen , daß es auch da Komplikationen geben kann.

Nun bin ich in meiner Zucht auch mit der Trächtigkeitstoxikose bei den Meerschweinchen konfrontiert worden. Meistens sterben die Weibchen daran , nur wenn man seine Tiere gut beobachtet und rechtzeitig erkennt , daß mit dem Weibchen eine Veränderung vor sich geht , kann man dem Weibchen vielleicht noch helfen.

Und wieder einmal hat das Schicksal erbarmungslos zugeschlagen

Finja , eine rote Sheltie , hat mich mit der Trächtigkeitstoxikose auf Trapp gehalten.Nachdem sie am 13.Juni 2013 geworfen hatte , fand ich 2 tote und 2 lebende Babys vor. Zunächst war ich der Meinung , naja 2 kleine Winzlinge die werden auch noch groß. Leider stellte ich schon am nächsten Tag fest das hier etwas nicht stimmt

 

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Die Babys musste ich füttern , die Mama fing an zu sabbern , fraß nichts mehr und wurde ihren Babys gegenüber teilnahmslos.Also gab ich ihr sofort Calcium und Glucose , außerdem fütterte ich sie mit CC und Babybrei.

 

 

Hier mein Bericht über Jenny , mein Peruanerweibchen , die diese Erkrankung überstanden hat.

So sah Jenny aus bevor ich sie zum Bock gesetzt habe

 

bekommen hat.Viel Tee mit Traubenzucker ! ( ist wichtig ) hatte sie gut getrunken.

Von einer Meerschweinchenfreundin bekam ich  Lactogel ,  was Jenny sehr gut zu sich nahm.Dieses Alleinfutter braucht man nur mit warmen Wasser anrühren , es ist schön breiig  und leicht zu schlucken. 

 ( am 09.04.09 )

Ein Baby konnte Jenny auspacken ,für die anderen beiden hatte sie wohl keine Kraft mehr

Es sind ganz schöne " propper Schweinchen " , es kann sein, daß durch diese großen und

schweren Babys die Toxikose ausgelöst wurde.

 

Nun beginnt der Kampf ums Überleben.Aller 2 Stunden bekam sie das Lactogel ca 6ml zu jeder Mahlzeit.

Ihre Augen waren immer schön klar , das gab Ines und mir die Hoffnung daß Jenny es

schaffen wird.

Jenny war über Ostern bei meiner Freundin Ines , da mein Mann und ich in Hamburg bei

unseren Kindern waren.

Das MS muß nun warm gehalten werden, an die Kuschelrolle legte ich eine Wärmflasche.

 

Ines füttert Jenny ( 12.04.09 )

 

Nach ca 14 Tagen nachdem mir auffiel , daß es Jenny nicht gut geht ,  knabberte Jenny am Salatblatt ein Hoffnungschimmer mehr , daß sie es schaffen wird.

Trotzdem sie langsam anfing zu fressen fütterte ich sie erst aller 3 Stunden , dann aller 4 Stunden.

Ihr linkes Hinterbeinchen spreizte sie ca 1 Woche nach außen .Durch die Geburt hatte sich eine

Sehne gedehnt.

Jenny sieht doch hier schon ganz schön passabel aus

11 Tage nachdem sie ihre Babys verloren hat ( am 20.04.09 )

 

Jenny wohnt wieder im Haus , sie fühlt sich darin wieder wohl ( 23.04.09 )wird aber noch zugefüttert

    

Jenny braucht nun wieder Gesellschaft , deshalb zog sie am 25.04.09 zur Ines ihren Meerschweinchen "Pauline & Sally "

                  

 Jenny ist wieder gesund und glücklich in ihrer Gruppe ( Foto vom 3.Mai 2009 )

Jenny lebt immer noch in dieser Gruppe ( September 2011 )

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